
Während viele Kampfkünste sich immer mehr zu Wettkampfsportarten entwickelt haben, ist Aikido das geblieben, was es ursprünglich war: traditionelle Selbstverteidigung
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Auf traditionelle Kampftechniken aufbauend entwickelte der Gründer
des modernen Aikido, Sensei Morihei Ueshiba, Anfang des letzten Jahrhunderts
diese Methode der waffenlosen Selbstverteidigung. |
Morihei Ueshiba |
Durch den kompletten Verzicht auf Wettkampf bleiben die effektiven und ästhetischen
Techniken des Aikido in ihrer ursprünglichen Form bestehen.
Ziel des Aikido ist es, Angreifer davon zu überzeugen, dass ihr Tun sinnlos
ist. Der Aikidoka nutzt die Angriffskraft des Partners, um dessen Gleichgewicht
zu brechen. Sensei Ueshiba sagt: "Aikido ist die Widerstandslosigkeit und
da es keinen Widerstand leistet, ist es immer siegreich." Anders formuliert:
Aikido ist die Kunst, die Kraft des Gegners gegen ihn selbst zu nutzen:
Je stärker der Angriff ist, desto effektiver wird die Verteidigung. Der
Verteidiger benötigt dabei nur ein Minimum an körperlicher Anstrengung.
Aikido ist daher ideal für Menschen ohne sportliche Vorbildung und
eignet sich aufgrund des geringen Verletzungsrisikos auch hervorragend für
ältere Personen.
Kinder lernen Konzentration und Disziplin und schulen gleichzeitig ihr Koordinationsvermögen
und ihre Motorik.